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Flims - vom Bauerndorf zum Ferienort

 

Bereits in den Jahren 1874/75 wurde, auf Anregung des damaligen Flimser Pfarrers, die Aktiengesellschaft Kur- und Seebadanstalt Waldhaus gegründet. Diese Gesellschaft baute unverzüglich das Kurhaus "Waldhaus", mit 120 Betten, in einzigartiger Lage, nahe dem idyllischen Caumasee. Gleichzeitig erteilte ihr die Gemeinde die Konzession zur alleinigen Bewirtschaftung des Caumasees mit der Auflage, die notwendigen Fahr- und Wanderwege zu erstellen. Dies war für den Ausbau des Fremdenortes von grosser Bedeutung. Die Gesellschaft erfreute sich bald guten Gedeihens, worauf sie die Bettenzahl durch den Bau von neuen Hotels und eines Casinos sowie durch den Erwerb des Hotels Segnes beträchtlich erhöhte. Die Gemeinde Flims löste in den 1960er Jahren die Konzession für den Caumasee für eine halbe Million Franken ab. Als illustre Gäste stiegen im Sommer 1893 die Königin Wilhelmine und die Königin-Mutter der Niederlande für einige Wochen in der Villa Silvana ab.

Ermutigt durch die erfreuliche Entwicklung im "Waldhaus" erstellten weitere Interessenten im umliegenden Gebiet eine ansehnliche Siedlung von Hotels. Den Auftakt bildete das Hotel Adula.

Zur Förderung des Verkehrswesens, der Verschönerung der Anlagen, dem Ausbau und der Pflege der Spazierwege erfolgte 1904 die Gründung des Kur- und Verkehrsvereins. Mit dem Bau der Bahnlinie Reichenau - Ilanz durch die Rheinschlucht wurden die Hoffnungen der Flimser auf eine Verbindung Reichenau-Flims-Ilanz zerstört. Es blieb ihnen somit nichts anderes übrig, als den Ausbau der Strassen zu fördern und gute Postautokurse anzustreben. Da diese Kurse am Anfang nicht genügten, organisierten Gemeinde, Kur- und Hotelierverein einen eigenen Eildienst mit einem Landauer, der 1919 durch den Postautokurs Reichenau-Flims ersetzt wurde. Dies war die erste fahrplanmässig geführte Postautolinie der Schweiz.

Mit Beginn des Ersten Weltkrieges wurde die bis anhin erfreuliche Entwicklung des Kurorts jäh gestoppt. Dank guter Zusammenarbeit und Anpassungsfähigkeit konnte sich die Hotellerie während der Kriegs- und Krisenjahre jedoch über Wasser halten. Es gab eine grosse Änderung in der Zusammensetzung der Kundschaft; die zahlreichen Ausländer wurden durch Schweizer Gäste abgelöst. Für die leitenden Männer bedeutete die unbedingt notwendige Verlängerung der Saison ein schwieriges Problem. Dies liess sich durch die Aufnahme des Winterbetriebes lösen, war doch für sommerliche Ferien mit der Badeanstalt am romantischen Caumasee, mit umfangreichen Spazier- und Wanderwege durch herrliche Wälder und Weiden, mit mehreren Tennisanlagen und mit musikalischen Veranstaltungen, weitgehend gesorgt. Um einen konkurrenzfähigen Wintersportplatz anbieten zu können, war es notwendig, Eisplätze, Curlingbahnen, Schlittelwege und Skipisten zu errichten sowie eine gut geführte Skischule zu organisieren. Für den Skifahrer mussten umfangreiche Transportmöglichkeiten geschaffen werden. Alle diese Aufgaben konnten, dank guten Willens der Beteiligten, in einer Rekordzeit bewältigt werden. So wurde bereits im Dezember 1945 die Sesselbahn Flims-Foppa, als erste Bahn dieser Art in Europa, dem Betrieb übergeben. Das nach dem Krieg fehlende Eisen für den Bau der Masten wurde durch Lärchenstämme ersetzt. Das Bahnangebot wurde kontinuierlich erweitert. Das prächtige Gebiet der "Weissen Arena" ist heute eines der innovativsten und entwickelsten Schneesportgebieten in den Alpen. Anfänger und Könner finden ihre Erfüllung. 

Zusammen mit ihren Partner investiert die Gemeinde laufend in die touristische Infrastruktur. Diese Investitionen kommen allen, Einheimischen, Zweitwohnungeigentümern und Tagesgästen, zu Gute. 

Die im 2007 eröffnete Umfahrung führte zu einer weiteren Qualitätssteigerung in Form einer massiven Verkehrsberuhigung.


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