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Felsbewegungen Cuvel
Der Geologe Dr. Th. Lardelli hat die Resultate der Messungen bis 22. Mai 2009 in einer kurzen Stellungnahme festgehalten. Seine Beurteilung sieht wie folgt aus:
Resultate der Messungen
Cuvel unten: Seit Beginn der Messungen wird eine Beschleunigung der Rutschbewegung bei Starkniederschlägen und insbesondere während der Schneeschmelze auf dem Flimserstein beobachtet. Am schnellsten bewegt sich der kleinste Block „7“ ganz links (ca. 70 cm in 2 Jahren). Die beiden sehr grossen Blöcke in der Mitte „8“ und „9“ bewegen sich nur langsam (ca. 20 – 30 cm in 2 Jahren).
Cuvel oben: Die Rutschung ist vergleichsweise sehr langsam. Eine Beschleunigung ist nicht erkennbar.
Gefährdung
Die Rutschung „Cuvel oben“ stellt gegenwärtig keine Gefährdung dar – aufgrund der Messresultate dürfte dies auch für die nächsten Jahre gelten.
Der Block „7“ bei „Cuvel unten“ ist sehr nahe an der Felskante. Aufgrund dessen ist ein Absturz weiterhin jederzeit möglich (insbesondere während jeder Schneeschmelze auf dem Flimserstein). Bei den anderen Blöcken scheint ein Absturz in den nächsten 1 – 5 Jahren wenig wahrscheinlich (die mittleren grossen Blöcke dürften ohnehin wahrscheinlich in Teilen abstürzen).
Da sich der ganze Hangschutt, auf dem die Blöcke aufliegen ebenfalls bewegt, ist weiterhin mit periodischem Steinschlag zu rechnen.
Diese Grafik zeigt die alle zwei Stunden erfolgenden automatischen Messwerte. Die vermessenen Punkte sind aus den untenstehenden Luftaufnahmen ersichtlich.
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