Gemeinde Flims

Sehenswürdigkeiten

Museen:

Gelbes Haus Gelbes Haus: Das 1998 durch Herrn Valerio Olgiati für Fr. 1,4 Mio. komplett renovierte einstmals unscheinbare gelbe Haus im Dorfzentrum erstrahlt heute in Weiss. Einzig der Name blieb erhalten. Das jetzige gelbe Haus ist heute eines der bedeutendsten Kulturhäuser Graubündens mit einer europaweiten Ausstrahlung. Es wurde mehrfach ausgezeichnet. Die Gemeinde ist Eigentümerin des Gelben Hauses. Für den Betrieb und die Ausstellungen verantwortlich ist der Verein Das Gelbe Haus. Die Gemeinde bezahlt an den Verein einen jährlichen Beitrag von Fr. 130'000.--. Näheres zum Gelben Haus unter das Gelbe Haus.

 

Hotelmuseum Parkhotel Waldhaus Hotelmuseum: Das Hotel Waldhaus Flims Mountain Resort & Spa besitzt eine bedeutende Sammlung aus der Belle Epoque, der Anfangszeit des modernen Tourismus. Die Kulturgüter in den hoteleigenen Räumlichkeiten können von jedermann besichtigt werden. Das Hotelmuseum, die Schlitten- und Kirstallsammlung oder das Bündner Olgiati Museum führen als Orte der Reflexion zu neuer Inspiration. Näheres zum Hotelmuseum unter: www.waldhaus-flims.ch.

 

 

Ruinen:

Ruinen Schloss BelmontSchloss Belmont: Stammburg der Freiherren von Belmont, auf einem Felsklotz mit prächtiger Aussicht an der Val Turnighel im Fidazerwald. Die Freiherren besassen Gebiete in der Gruob, im Lugnez, im Valsertal und nicht zuletzt in Flims. Seit dem Krieg im Jahre 1352 gegen die Grafen von Werdenberg nur noch Ruine (in den Jahren 1933 bis 1936 ausgegraben).

St. Elisabeth: Kapellenruine mit den Überresten eines mittelalterlichen Siechenhauses auf dem Hügel zwischen Flimser Bach und Val Vallorca, östlich des Dorfes. Auch ein Friedhof gehörte dazu.

Kirchen:

Kirche Flims St. Martin in Flims: sie wird wie die Simplizikapelle in Fidaz schon im karolingischen Güterverzeichnis des Jahres 831 genannt ("St. Martin und St. Antonius"). Schiff und Chor entstanden 1512 neu, nur der Turm ist in seinem unteren Teil älter, die barocke Kuppel stammt aus dem Jahr 1868.

St. Simplizi-Kapelle in Fidaz: die Fundamente dieses Gotteshauses stammen aus der Zeit vor 831; der heute sichtbare Bau entstand wahrscheinlich im 13. Jahrhundert, da sich Fidaz mit Walsern besiedelte. Die eine der beiden Glocken des Turmes ist rund siebenhundert Jahre alt und trägt die Inschrift: O REX GLORIE CHRISTE VENI CUM PACE (O Christus, König des Ruhms, komm mit Frieden)


St. Joseph im Waldhaus: die katholische Kirche ist weitaus die jüngste des Dorfes. Sie wurde im Jahre 1936, im Schatten der Wirtschaftskrise und kurz vor dem Zweiten Weltkrieg, geweiht. Auf die vier Glocken musste St. Joseph noch bis zum Jahre 1965 warten.

Bürgerhäuser:

Palast des Johann Gaudenz von CapolSchlössli: Palast des Johann Gaudenz von Capol, 1682 vollendet, heute Rathaus. Leider wurde der schönste Teil der Innenausrüstung, das Täfer der grossen Stube im Erdgeschoss, im 19. Jahrhundert verkauft und befindet sich heute im Metropolitan Museum in New York. Trotzdem enthält der Bau noch viel Sehenswertes.

Patrizierhäuser der Familie Capol: Häuser des Wolf und des Hans von Capol Nr. 111 und 113 am Platz, Hotel Bellevue (siehe Kartusche über dem Eingang, Sitz des Landrichters Rigett von Capol 1577), östliches Nachbarhaus des Hotels Sitz des Ammanns Rigett von Capol aus dem Jahre 1618, La Barga digl Ott:

Doppelhaus östlich des Schlösslis, Haus des Ott von Capol, wahrscheinlich ein alter Verwalterhof mit einer Barge, einem Durchgang aus dem 16. Jahrhundert.

Haus Beeli von Belfort Haus Beeli von Belfort: westlich der Martinskirche steht noch heute das Stammhaus der um die Mitte des 16. Jahrhunderts nach Flims gezogenen Davoser Walserfamilie Beeli von Belfort. Eine Steinplatte an der Hausfront zeigt das Wappen des vornehmen Geschlechts, zwei einander zugekehrte Wolfsangeln, und die Inschrift "Martin Beli von Bellfurt" (1653).

Ehemaliges Pfrundhaus: unterhalb der Martinskirche, heute Kleinkinderschule (Scoletta) und Mesmerhaus. Dieses Pfaff- und Schulhaus wurde nach einem Brand 1832 neu gebaut, erwies sich aber bald als zu klein. Man beachte den Spruch auf der Südseite des Gebäudes und den Namen des Baumeisters, Peter Weibel.

Alte Post Die Alte Post im Unterwaldhaus wurde im Jahre 1588 als Herberge gebaut. "Gott behüet denen drien Pünte ir Land und Lüth (vor) Netz, Dott, B(l)itz" steht darauf mit den Wappen der drei Bünde und den Anfangsbuchstaben des Erbauers P(lasch) M(alia).

Casa Martin pign in Fidaz: gut erhaltenes Haus aus dem 16. Jahrhundert, das der Alten Post auffallend ähnelt. Es weist jedoch walserische Besonderheiten auf, so den auf der Nordseite herausragenden Backhofen.

 

Landschaftliches:

Landschaft FlimsDie Gegend von Flims hält dem aufmerksamen Betrachter eine solche Fülle von Reizen und Überraschungen bereit, dass er unvergessliche Eindrücke mit sich nimmt. Wer möchte je behaupten, er kenne diese Wälder, Seen, Bäche, Wasserfälle, Schluchten, alle die Weiden, Alpen und Gebirgspartien vom Rhein hinauf zu Firn und Gletscher?