Gemeinde Flims

UNESCO-Welterbefest

Mit einem grossen Fest in Flims wurde über Pfingsten die Aufnahme der Tektonikarena Sardona ins UNESCO-Welterbe begangen. Mit dabei war auch Bundesrat Moritz Leuenberger. Im Mittelpunkt standen aber die Berge.
«Drei Kantone – ein Welterbe» war das Motto der offiziellen Feierlichkeiten zur Aufnahme der Tektonikarena Sardona ins UNESCO-Welterbe. Vor einem Jahr entschied das Welterbekomitee in Québec, die Tektonikarena zum Welterbe zu ernennen. Aufgenommen wurde die Tektonikarena ins Welterbe, weil sie als Musterbeispiel für Gebirgsbildung gilt. Am Pfingstwochenende konnte dies nun ausgiebig mit der Bevölkerung gefeiert werden. Der offizielle Akt in Flims mit Bundesrat Moritz Leuenberger wurde im übervollen Zelt (1000 Plätze), begangen. Bundesrat Leuenberger sprach in seiner Rede vom Kino des Kosmos und davon, dass wir die Erde geerbt haben und sie weiter vererben würden. Die offizielle Überreichung der UNESO-Tafel übernahm Francesco Bandarin, Direktor des Welterbezentrums in Paris.
Mit dem Gesamtanlass zeigte sich OK-Präsident und Initiant David Imper sehr zufrieden. Seine Bilanz: «Insgesamt können wir von mehreren tausend Besuchern sprechen. Glück hatten wir sicherlich auch mit dem Wetter. Das OK zieht eine positive Bilanz über den ganzen Anlass. Das Fest in Flims wurde sehr gut aufgenommen und auch die einzelnen GeoAttraktionen fanden Anklang.» Gemäss David Imper zeigte sich auch UNESCO-Direktor Francesco Bandarin beeindruckt.
Zehn GeoAttraktionen konnten am Pfingstsonntag und –Montag besucht werden. Die verschiedenen Angebote in Elm, Engi, Sool-Schwanden (Lochsite), Kerenzerberg, Murg und Walensee, Weisstannental, Bad Ragaz, Vättis und Tamins (Kunkelspass) sowie Flims wurden gut besucht. Kaspar Marti, Leiter der Geopark-Geschäftsstelle und im OK verantwortlich für die GeoAttraktionen war erfreut über den guten Andrang. Er freute sich insbesondere über das grosse Interesse der Besucher an den Ausführungen der Geologen in den einzelnen Orten. Kaspar Marti: «Der Andrang konnte gut bewältigt werden und so war die Qualität der einzelnen Führungen gegeben.»
Dank der Partnerschaft zwischen der IG Unesco-Weltnaturerbe und RailAway konnte ein attraktives ÖV-Angebot genutzt werden. Aber auch Besucher, welche individuell anreisten, wurde in den einzelnen GeoAttraktionen registriert. Von Seiten des OK’s wäre es wünschenswert gewesen, wenn sich noch mehr Besucher für das ÖV-Angebot entschieden hätten.



Weitere Informationen und Impressionen unter www.tektonikarenasardona.ch