Flims sagt Ja zu nachhaltiger Entwicklung und Naturschutz
Mit einem Bruttokredit von CHF 700’000 wird das Projekt Dutgs umgesetzt, das fünf ehemalige Bewässerungsgräben über rund 10,9 km naturnah wiederbelebt. Die Vorlage wurde mit 863 Ja-Stimmen zu 244 Nein-Stimmen angenommen. Mit diesem Projekt, das ab dem 8. Jahrhundert die Flurbewässerung in der Region ermöglichte, trägt die Gemeinde direkt zum Erhalt des Kulturguts Wassergraben bei. Gleichzeitig werden wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen gestärkt, die Biodiversität gefördert und die natürliche Wasserführung verbessert – ganz im Sinne der Umweltstrategie des Gemeindevorstands.
Auch die Teilrevision des Ortsplans – Genereller Erschliessungsplan (GEP) fand breite Zustimmung: Sie wurde mit 926 Ja-Stimmen zu 166 Nein-Stimmen genehmigt. Die Revision schafft eine zeitgemässe Grundlage und Planungssicherheit für eine weitsichtige Entwicklung der Gemeinde. Über konkrete Vorhaben und Umsetzungen entscheidet der Souverän zu gegebener Zeit in separaten Abstimmungen.
Schliesslich wurde die Genehmigung der Teilrevision Moorlandschaft «Plaun Segnas Sut» inkl. Schutzzielreglement mit 947 Ja-Stimmen zu 152 Nein-Stimmen angenommen. Der Schutz der Moore und Moorlandschaften von nationaler Bedeutung ist in der Bundesverfassung verankert. Mit dem Schutzzielreglement erfüllt die Gemeinde einerseits die übergeordnete Gesetzgebung und kommt andererseits ihrer grundeigentümerverbindlichen Verantwortung nach.
Die Zustimmung zu allen drei Vorlagen unterstreicht das engagierte Mitwirken der Flimser Bevölkerung für nachhaltige Planung, Naturschutz, Kulturgut und ökologische Infrastruktur.
Gemeindevorstand Flims
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| Protokoll der kommunalen Volksabstimmung vom 8. März 2026 (PDF, 330 kB) | Download | 0 | Protokoll der kommunalen Volksabstimmung vom 8. März 2026 |
| Protokoll der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März 2026 (PDF, 504 kB) | Download | 1 | Protokoll der eidgenössischen Volksabstimmung vom 8. März 2026 |