Mobilität in Flims – nachhaltig unterwegs
Wie wir uns bewegen, prägt unsere Umwelt und unsere Lebensqualität.
Mobilität in Flims hat zwei Gesichter: der Alltag der Bevölkerung und die Verkehrsströme durch Besuchende, die ankommen, sich bewegen, wieder abreisen. Beide Seiten zusammen ergeben einen erheblichen Anteil unserer CO₂-Bilanz – und sie prägen, wie ruhig oder belastet das Leben in den Quartieren ist. Wir setzen auf einen flexiblen Mix: starker öffentlicher Verkehr, wachsende E-Mobilität, kurze Wege zu Fuss und mit dem Velo und Verkehrs-beruhigende Massnahmen in den Quartieren.
Öffentlicher Verkehr
Im Dorf fährt das Postauto im 15-Minuten-Takt. Der Anschluss an die Hauptachsen Chur und Ilanz ist ganzjährig gegeben. Dieses dichte Angebot ist eine bewusste Investition, die sich für alles in der Gemeinde lohnt.
- Verbindungen und Fahrpläne unter (Mehr dazu: Das Online-Portal der SBB für Fahrplan, Zug und ÖVExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.)
- Spartageskarte Gemeinde (Mehr dazu: Spartageskarte Gemeinde | Flims Online)
E-Mobilität: Laufender Ausbau der Ladeinfrastruktur
Mit dem steigenden Anteil an Elektrofahrzeugen wächst der Bedarf an gut zugänglicher Ladeinfrastruktur. Im Jahr 2025 hat Flims zwei neue öffentliche Ladestandorte realisiert:
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Ballonwiese
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Roter Ochsen
Zudem hat der Gemeindevorstand ein übergeordnetes Ausbaukonzept genehmigt. Es definiert und koordiniert die Ladeinfrastruktur der kommenden Jahre.
Auch die Gemeinde selbst stellt um:
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Ladestationen an eigenen Liegenschaften (Schule, Werkhof, Tiefgarage Gemeindeverwaltung) – für Mitarbeitende und Besuchende (Link zu LadestationenExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.)
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Schrittweise Erneuerung der eigenen Fahrzeugflotte mit E-Fahrzeugen.
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Eigenverbrauch optimieren: Die Solaranlage der ARA wird im Zusammenschluss zum Eigenverbrauch mit dem Werkhof genutzt.
Langsamverkehr und ruhigere Quartiere
Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, soll sich sicher und willkommen fühlen. Verkehrsberuhigung ist nie nur eine reine Verkehrsfrage. Sie wirkt direkt auf Lärm, Sicherheit, Aufenthaltsqualität – und damit darauf, ob Menschen ihre Wege gerne zu Fuss machen.
Mehrere Vorhaben sind in Planung oder bereits Umsetzung:
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Verkehrsberuhigung Vallorca–Dorf: Einführung der 30er-Zone im Sommer 2026.
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Verkehrskonzept Fidaz mit Parkplatzlenkung; aktuell läuft ein Gutachten beim Kanton Graubünden.
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Strassenraumgestaltung Flims Waldhaus: Betriebs- und Gestaltungskonzept in Arbeit.
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Fusswegverbindungen im Dorf und Waldhaus: rechtliche Grundlagen sind im Generellen Entwässerungsplan (GEP) verankert.
Gemeindevorstand Flims